BELEGU15
KI-generiert

Lektion 01 · 4 Min. Lesezeit

Der erste Ballkontakt

Wer den Ball sauber annimmt, gewinnt Zeit – und Zeit ist auf dem Platz das Wertvollste.

Lernziel

Den Ball mit dem ersten Kontakt so verarbeiten, dass die nächste Aktion (Pass, Dribbling, Schuss) sofort möglich ist.

Darum geht’s

Der erste Kontakt entscheidet, ob du unter Druck gerätst oder das Spiel bestimmst. Ein guter erster Kontakt stoppt den Ball nicht einfach – er legt ihn in die Richtung, in die du als Nächstes spielen willst.

Wichtig sind drei Dinge: eine offene Körperstellung (Schultern leicht zum Spielfeld geöffnet), ein weiches Nachgeben mit der Kontaktfläche und ein kurzer Blick vor der Annahme, damit du weißt, wohin du den Ball mitnimmst.

Trainiere beide Füße und verschiedene Kontaktflächen: Innenseite, Außenseite, Sohle, Oberschenkel. Ziel ist nicht der perfekte Stopp, sondern die gerichtete Ballmitnahme.

Übung: Wand-Annahme mit Richtungswechsel

Aufbau: Eine Wand oder ein Rebounder, zwei Hütchen links und rechts von dir im Abstand von etwa 2 Metern.

  1. Passe den Ball aus 5–8 Metern flach gegen die Wand.
  2. Nimm den zurückkommenden Ball mit der Innenseite so an, dass er in Richtung eines Hütchens läuft.
  3. Folge dem Ball zwei Schritte, drehe auf und passe erneut.
  4. Wechsle bei jeder Wiederholung Fuß und Richtung.

Umfang: 3 Durchgänge à 90 Sekunden, dazwischen 60 Sekunden Pause.

Variante: Fortgeschritten: Annahme mit der Außenseite oder halbhohe Bälle mit dem Oberschenkel.

Altersgerecht trainieren

Für Kinder bis etwa 10 Jahre spielerisch halten (kurze Abstände, viele Ballkontakte, kleine Wettbewerbe). Ab der D-Jugend kann Tempo und Gegnerdruck gesteigert werden.

Zusätzliches Training sollte zu Alter, Vereinstraining und Erholung passen. Bei Schmerzen pausieren und ärztlich abklären lassen.

Quellen & Grundlagen